14.3.2010 22:02

Willkommen bei AUF Baden-Württemberg

Auf dieser Seite informieren wir Sie über die Aktivitäten des Landesverbandes der AUF-Partei für Baden-Württemberg.

Herzlich willkommen !

 

Landesparteitag am 13. März 2010 in Weinstadt

Landessignet-Baden-Württemberg

Am 13. März 2010 findet der Landesparteitag der AUF-Baden-Württemberg in Weinstadt statt. Neben interessanten Gast-Referaten liegt der Schwerpunkt auf den programmatischen und organisatorischen Planungen für die Teilnahme zur Landtagswahl 2011.

Nachdem sich der letzte Landesparteitag im Herbst des vergangenen Jahres als Ziel mit überwältigender Mehrheit für eine Teilnahme bei der Landtagswahl 2011 ausgesprochen hat, gilt es nun - ca. 13 Monate vor der Landtagswahl - die Weichen für die Teilnahme zu stellen. Dazu will der Landesverband das Programm und die Planungen für die Kandidaten-Aufstellung ins Visier nehmen.

Die beim letzten Parteitag gebildeten fünf Arbeitsgruppen werden ihre programmatischen Entwürfe vorstellen.

Zu Beginn des Parteitags wird Prof. Dr. Johannes Reimer, den einige AUF-Mitglieder bereits als Referenten beim AUF-Politik-Kongress 2008 im Saarland kennen lernen durften, einen Vortrag zum Thema der Verantwortung der Christen für die Gesellschaft halten.

Zwei überzeugte Christen - ein Neuling und ein "alter Hase" - werden über ihre Arbeit im Gemeinderat in einer Zeit der äußerst leeren Kassen berichten und aufzeigen, wie praktische Politik als Christ aussehen kann: Hans Kiefer von der Christilichen Initiative Kirchheim (CIK www.ci-kirchheim.de) und Dr. Lutz Schweitzer aus Backnang (CIB www.cibacknang.de).

Zudem steht die turnusgemäße Neuwahl des Landesvorstands auf der Tagesordnung.

Der Parteitag wird in Form eines Mitgliederparteitags stattfinden, auch Gäste sind herzlich eingeladen.

                            Der Parteitag findet statt am

                             Samstag, den 13. März 2010

                      im Christus-Zentrum Weinstadt (CZW),
                 Heinkelstr. 47, 71384 Weinstadt-Beutelsbach,
                                          www.czw.de

               Beginn: 10 Uhr, vorraussichtl. Ende: ca. 16 Uhr

Um Voranmeldung wird gebeten:
helmut.staiger(at)AUF-Partei(dot)de
Tel.: 07021/57148-27

 

 

AUF Baden-Württemberg gründet Kreisverband Esslingen-Göppingen

Deh/Klukas/Staiger

Die AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie – Christen für Deutschland hat am 10. Februar 2010 ihren Kreisverband Esslingen-Göppingen gegründet. Symbolisch fand das Treffen im „Deutschen Haus“ nahe der Grenze beider Landkreise statt.

Nach Beschluss einer Satzung wählten die Mitglieder den Nürtinger Netzwerkadministrator Alexander Deh zu ihrem Vorsitzenden und Gerhard Klukas, Elektrotechniker aus Aichelberg, zu seinem Stellvertreter. Für die Pressearbeit zeichnet der Kirchheimer Helmut Staiger verantwortlich.

Der für die beiden Landkreise zuständige Verband sieht etwa im Bereich Bildung und Verkehr klaren Handlungsbedarf. Deh: „Die Region Stuttgart darf sich nicht auf die Themen Flächenplanung und Wirtschaftsförderung begrenzen. Göppingen braucht die S-Bahn." Ein langfristiges Ziel könnte nach Aussagen des ehemalige Regionalrats Staiger in einem Ringschluss des Öffentlichen Verkehrs liegen. Nachdem die S-Bahn Kirchheim seit kurzem anfährt, könnte ein Zug- oder Busverkehr oder eine Kombination die beiden Kreise von Kirchheim über Weilheim, Bad Boll bis nach Göppingen verbinden. Vor Umsetzung von Stuttgart 21 ist auch die direkte ÖPNV-Anbindung der Räume Kirchheim-Wendlingen-Nürtingen an Messe-Flughafen und die Arbeitsplätze auf den Fildern wichtig. Der Busverkehr der letzten Wochen ab Kirchheim zur CMT kann hier wegweisend sein. Was die Bildung angeht ist es durchaus vorstellbar, dass es bei den weiterführenden Schulen im Raum Weilheim – Bad Boll mehr Zusammenarbeit gibt. Als örtliches Thema ist für Klukas auch ein bürgerfreundlicher Bau der Bahnstrecke und Tunnels der künftigen ICE-Strecke Stuttgart - Ulm von Bedeutung.

Ein Thema des Kreisverbands, das zeitlich näherliegt, wird die Durchführung der Landtagswahl in den fünf Wahlkreisen sein. Interessierte können sich gerne in der Geschäftsstelle der AUF-Partei unter 07021/57148-27 melden.

Bild (von links nach rechts): Alexander Deh, Gerhard Klukas, Helmut Staiger

AUF – Partei für Arbeit, Umwelt und Familie in Baden-Württemberg nimmt Landtagswahl 2011 ins Visier

Am letzten September-Wochenende führte der baden-württem-bergische Landesverband der AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie - Christen für Deutschland in Karlsruhe seinen Landesparteitag durch. Er begann am Freitagabend mit einer öffentlichen Veranstaltung, in der der Bundesvorsitzenden Dr. Peter Schneider die Vision der AUF-Partei für Deutschland mit den Schwerpunkten Arbeit, Umwelt und Familie aufzeigte. Am Samstag wagte der katholische Radio- und Fernsehmoderator Michael Ragg eine Bestandsaufnahme des gesellschaftlichen Engagements der Christen in Deutschland. Er ermutigte sie zu gleichermaßen mutiger wie qualifizierter Mitarbeit in der Politik auf der Basis eines christlichen Leitbildes. Als eines der wichtigsten landespolitischen Themen stellte eine frühere Hauptschullehrerin die Situation an dieser Schulart dar und forderte eine individuellere Betreuung der Schüler, frühzeitigere Sprachförderung und eine Aufwertung der Hauptschule. Familienpolitisch ist nach Ansicht der AUF-Partei die Einführung eines steuer- und sozialversicherungspflichtigen Erziehungsgehaltes dringend nötig.

In seinem Vorstandsbericht zeigte der Landesvorsitzende Helmut Staiger die Wahlerfolge bei der Europawahl in den mitgliederstarken Gebieten im Ländle auf und gab die Einweihung der Bundesgeschäftsstelle in Kirchheim/Teck bekannt. Dort ist auch die Landesgeschäftsstelle untergebracht.

Am Nachmittag wurde der Landesvorstand mit dem Arzt Markus Briem (Backnang) und Christoph Scheel aus Weingarten bei Karlsruhe erweitert. Er war bis vor einem Jahr stellvertretender Verwaltungsdirektor eines evangelischen Krankenhauses. Damit gehören dem nunmehr achtköpfigen Landesvorstand Mitglieder aus katholischer und evangelischer Kirche sowie aus Freikirchen an. Im Sommer hatten sich die Mitglieder des Landesverbandes ohne Gegenstimme für die Teilnahme an der Landtagswahl 2011 ausgesprochen. Der stellvertretende Landesvorsitzende Samuel Gebert (Müllheim bei Freiburg) nannte als Teile der Strategie bis zur Landtagswahl die programmatische Arbeit, den Aufbau von Kreisverbänden, die Mitgliederwerbung und öffentliche Veranstaltungen in verschiedenen Regionen des Landes zur Vorstellung der Partei. Nach der Einsetzung der Landesprogrammkommission wurde der erste Teil konkret in der Bildung von sechs Arbeitsgruppen, die in den nächsten Monaten das Wahlprogramm erarbeiten werden. Inhaltlich beschäftigen Sie sich unter anderen mit den Bereichen Familie-Lebensrecht-Bildung-Gesundheit, Wirtschaft und Arbeit, Sicherheit-Polizei-Justiz sowie Umweltschutz-Energie-Verkehr.

 

Pressemitteilung des AUF-Landesverbands Baden-Württemberg zur aktuellen Diskussion um die Atomenergie (20.07.09)

AKW und Stromleitungen
Bild: B.Boscolo/pixelio.de

Nach Angaben der Bundesregierung wurden im Jahr 2007 etwa 11% des gesamten Energiebedarfs in Deutschland aus Kernenergie gedeckt. Die AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie steht dafür, durch Energieeinsparung, mehr Energieeffizienz und stärkeren Einsatz alternativer Energien die deutschen Atomkraftwerke innerhalb von drei Jahren zu ersetzen.

Landesvorsitzender Helmut Staiger: „Wann setzt sich die Bundesregierung dafür ein, dass die Bürger beispielsweise durch eine breit angelegte Kampagne darüber informiert werden, dass allein der Verzicht auf den Standby-Betrieb von Geräten zwei Atomkraftwerke überflüssig macht?" Neben möglichst breiter Stromerzeugung durch Photovoltaik müsse die Windkraft konsequent genutzt werden. „Wie lange noch ist Baden-Württemberg beispielsweise fast Schlusslicht beim Anteil der Windenergie am Stromverbrauch, angeblich aus Gründen des Landschaftsbildes?" Ein anderer Bereich sei die Biomasse. Die AUF-Partei frage sich, wann zukunftsweisende Technologien gefördert und in der Breite zum Einsatz kämen, die Stallmist, Grünabfall und Lebensmittelreste nutzen zur Erzeugung von Strom, Heizenergie und Biogas. Ziel der Politik müsse mehr dezentrale Energieproduktion sein. Klassisches Beispiel dafür sei Schönau, wo die Bürger des 2400-Seelen-Dorfes im Kreis Lörrach zunächst das Stromnetz übernahmen, dann ihren Strom teilweise selber erzeugten und heute von Photovoltaik-, Wind- und Wasserkraftanlagen erzeugten Strom aufkaufen und an ihre Bürger und inzwischen 85 000 deutsche Haushalte und Firmen verkauften.

Die AUF-Partei ruft die Verbraucher auf, beim Ausstieg aus der Atomenergie selber mitzuwirken, indem sie jetzt zu Ökostromanbietern wechseln. Gerade der große Stromerzeuger im Südwesten, der die Atommeiler Neckarwestheim und Philippsburg betreibe, müsse spüren, dass die Zukunft der Stromproduktion weder bei Atom- noch bei Kohlekraftwerken liege. Das Ländle muss sich rasch davon verabschieden, dass hier knapp 50% des Stroms aus riskanten Atomkraftwerken stamme (Bund: 22%). Staiger zur Atomkraft an sich: „Atomenergie ist eine Energie, die der Mensch nicht beherrschen kann." Deshalb könne es nicht sein, dass der letzte deutsche Atommeiler, der abgeschaltet wird, Neckarwestheim II im Jahr 2021 sei. Staiger abschließend: „Baden-Württemberg darf nicht nur beim Export von Maschinen spitze sein, sondern auch bei zukunftsweisender regenerativer Energie."

 

Europawahl: AUF Baden-Württemberg sagt DANKE!

Mehr als 7.300 Wählerinnen und Wähler haben uns bei der Europawahl am 7. Juni bei unserem ersten Wahlantritt als AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie ihre Stimme gegeben. Damit haben wir am stärksten zum bundesweiten Wahlergebnis beigetragen.

Wir möchten uns dafür – auch im Namen unsrer Kandidaten Dieter Burr und Kuno Gerst - ganz herzlich bedanken. Diese Wahl war für uns in Baden-Württemberg die erste Möglichkeit in eine breitere Öffentlichkeit zu gehen und uns bekannt zu machen. Der nächste Schritt, den wir gerne in Angriff nehmen möchten, ist die Landtagswahl im Frühjahr 2011.

Helmut Staiger, AUF-Landesvorsitzender Baden-Württemberg

 

Der Vorstand des Landesverbandes Baden-Württemberg.

24. Mai 2008

Der Vorstand von links nach rechts: Kuno Gerst, Bogdan Mulec, Franziska Weiblen, Helmut Staiger, Samuel Gebert und Georg Schefczyk.