1.8.2010 12:02

Willkommen bei AUF Baden-Württemberg

Auf dieser Seite informieren wir Sie über die Aktivitäten des Landesverbandes der AUF-Partei für Baden-Württemberg.

Herzlich willkommen !

 

Landtagswahl: Kuno Gerst und Alexander Deh treten in Kirchheim und Nürtingen als Kandidaten an

Zwei Monate nach Kreisverbandsgründung hat die AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie – Christen für Deutschland im Landkreis Esslingen ihre ersten Kandidaten aufgestellt. Für den Wahlkreis Kirchheim tritt der Unternehmer und Leiter der dortigen Ev.-Freikirchlichen Gemeinde, Kuno Gerst, an. Ersatzkandidat ist der parteilose Gemeinderat der Christlichen Initiative Kirchheim (CIK), Hans Kiefer.

Gerst: "Die verlässlichen Maßstäbe der Bibel sind auch für Politiker eine wertvolle Richtlinie. Unser Land braucht Menschen und Politiker, die ihr Amt in Verantwortung vor Gott und den Menschen wahrnehmen, wie es unser Grundgesetz fordert!" Beide wollen sich für längeres gemeinsames Lernen und ein wirkliches „Kinderland Baden-Württemberg" einsetzen, das seinen Namen verdient! Gerst konkret: „Eltern müssen finanziell in die Lage versetzt werden, dass sie ihre Kinder insbesondere in den ersten drei Jahren selber erziehen können." Die AUF-Partei fordert dazu ein steuer- und sozial-versicherungspflichtiges Erziehungsgehalt für alle Erziehenden, das sich in seiner Höhe am durchschnittlichen Bruttogehalt von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern orientiert. Gemeinderat Kiefer ist wichtig: „Ich setze mich für eine gerechte Verteilung der Lasten der Kommunen ein. Das Subsidiaritäts-Prinzip muss gelten: Wer bestellt, soll auch bezahlen."

Im Wahlkreis Nürtingen tritt der 39jährige Netzwerkadministrator Alexander Deh aus dem Stadtteil Reudern an. Der Betriebsratsvorsitzende eines Stuttgarter Unternehmens hatte dreimal bei der Gemeinderatswahl für die Jungen Bürger Nürtingen (JBN) kandidiert. Im Verkehrsbereich will er sich vor Umsetzung von Stuttgart 21 für eine direkte ÖPNV-Anbindung der Räume Kirchheim-Wendlingen-Nürtingen an Filderraum und Messe/Flughafen einsetzen, was für Berufspendler, Messebesucher und Fluggäste sehr wichtig ist. Als dreifacher Vater fordert er eine Aufwertung des Berufsbildes der Erzieherin / des Erziehers als Lehrberuf und mehr Förderung des einzelnen Kindes im Kindergarten, was einen niedrigeren Personalschlüssel voraussetzt. Seinem Ersatzkandidaten Frieder Hopf aus Bissingen ist außerdem der Schutz des ungeborenen Lebens in unserem Land ein Herzensanliegen.

Die Kandidaten wollen sich in beiden Wahlkreisen für eine baldige und schnelle DSL-Verbindung in allen Gemeinden einsetzen, und zwar jeweils für alte und neue Siedlungsgebiete. Der EDV-Fachmann Deh abschließend: „Dieser Teil der Infrastruktur muss heute ohne irgendeinen Zweifel dazu gehören wie Wasser- und Stromanschluss!"

Bilder (von oben): Kuno Gerst, Alexander Deh

 

Bericht: "Die Gemeinde" (Bund Ev. Freikirchl. Gemeinden) vom 4. April 2010

Bericht "Die Gemeinde"

Mit neuer Spitze und programmatischen Akzenten Richtung Landtagswahl

Weinstadt: Beim Landesparteitag der AUF-Baden-Württemberg am 13. März 2010 hat der Landesverband einen neuen Landesvorstand gewählt und programmatisch die Weichen für die Teilnahme an den im nächsten Jahr stattfindenden Landtagswahlen gestellt. Zum neuen Vorsitzenden wurde der Kirchheimer Unternehmer Kuno Gerst gewählt.

In einem gut funktionierenden Team "tauschten" der Unternehmer Kuno Gerst und der frühere Regionalrat Helmut Staiger (beide Kirchheim/Teck) die Positionen. Gerst ist Landesvorsitzender, Staiger sein erster Stellvertreter. Der technische Angestellte Bogdan Mulec aus Holzgerlingen bei Böblingen wurde zum zweiten Stellvertreter gewählt. Landesschatzmeister ist der Finanzberater Christoph Scheel (Weingarten bei Karlsruhe). Als Beisitzer wurden der Sozialarbeiter Georg Schefczyk (Stockach), der Bürokaufmann Jens Tellbach (Kehl) und der Arzt und frühere Gemeinderat Dr. Andreas Weidling aus Böblingen gewählt.

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden die Entwürfe der fünf Bereiche des Landtagswahlprogramms präsentiert. Schwerpunkt der Diskussion bildete die Familien- und Bildungspolitik. Die AUF-Partei plädiert für die Stärkung und finanzielle Unterstützung von Familien und Alleinerziehenden durch Einführung eines Erziehungsgehalts. Der Arzt und Gemeinderat der Christlichen Initiative Backnang, Dr. Lutz Schweizer, unterstrich: „Beim Rechtsanspruch auf Betreuung für die unter 3-jährigen wird von öffentlicher Seite zu sehr auf die staatliche Betreuung in Tagesstätten der Schwerpunkt gesetzt. Da läuft etwas schief. Nicht nur die Bibel, auch wissenschaftliche Studien zeigen, dass der Mensch - besonders bis zum dritten Lebensjahr - zum gesunden Wachstum ein Gegenüber braucht, eine Bindung und eine langfristige, dauerhafte Beziehung."

Bei der Bildung ist für die AUF-Partei ein verpflichtender Kindergartenbesuch, die Verlängerung der bisherigen Grundschulzeit auf sechs Jahre und die Wiedereinführung von G9 ein Diskussionsthema.

Auch die unverantwortliche Schuldenpolitik, die Infragestellung des Wirtschaftswachstums und die verkaufsoffenen Sonntage im Land standen auf der Tagesordnung.

Neben zahlreichen Mitgliedern waren einige Interessenten anwesend, die sehr engagiert mitdiskutierten und sich teilweise noch während der Veranstaltung der Partei anschlossen. Ziel der AUF-Partei ist die Besetzung möglichst vieler Wahlkreise bei der Landtagswahl 2011. ImFebruar war der AUF-Kreisverband Esslingen-Göppingen gegründet worden. Dessen Kreisvorstand beschloss am Dienstag, in den beiden Wahlkreisen Kirchheim und Nürtingen im April die Kadidaten für die Landtagswahl aufzustellen.

Bilder (von oben nach unten): Kuno Gerst, Helmut Staiger, Gastredner Dr. Schweizer, Pastor Mayer (Gastgeber), Plenum

AUF Baden-Württemberg gründet Kreisverband Esslingen-Göppingen

Deh/Klukas/Staiger

Die AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie – Christen für Deutschland hat am 10. Februar 2010 ihren Kreisverband Esslingen-Göppingen gegründet. Symbolisch fand das Treffen im „Deutschen Haus“ nahe der Grenze beider Landkreise statt.

Nach Beschluss einer Satzung wählten die Mitglieder den Nürtinger Netzwerkadministrator Alexander Deh zu ihrem Vorsitzenden und Gerhard Klukas, Elektrotechniker aus Aichelberg, zu seinem Stellvertreter. Für die Pressearbeit zeichnet der Kirchheimer Helmut Staiger verantwortlich.

Der für die beiden Landkreise zuständige Verband sieht etwa im Bereich Bildung und Verkehr klaren Handlungsbedarf. Deh: „Die Region Stuttgart darf sich nicht auf die Themen Flächenplanung und Wirtschaftsförderung begrenzen. Göppingen braucht die S-Bahn." Ein langfristiges Ziel könnte nach Aussagen des ehemalige Regionalrats Staiger in einem Ringschluss des Öffentlichen Verkehrs liegen. Nachdem die S-Bahn Kirchheim seit kurzem anfährt, könnte ein Zug- oder Busverkehr oder eine Kombination die beiden Kreise von Kirchheim über Weilheim, Bad Boll bis nach Göppingen verbinden. Vor Umsetzung von Stuttgart 21 ist auch die direkte ÖPNV-Anbindung der Räume Kirchheim-Wendlingen-Nürtingen an Messe-Flughafen und die Arbeitsplätze auf den Fildern wichtig. Der Busverkehr der letzten Wochen ab Kirchheim zur CMT kann hier wegweisend sein. Was die Bildung angeht ist es durchaus vorstellbar, dass es bei den weiterführenden Schulen im Raum Weilheim – Bad Boll mehr Zusammenarbeit gibt. Als örtliches Thema ist für Klukas auch ein bürgerfreundlicher Bau der Bahnstrecke und Tunnels der künftigen ICE-Strecke Stuttgart - Ulm von Bedeutung.

Ein Thema des Kreisverbands, das zeitlich näherliegt, wird die Durchführung der Landtagswahl in den fünf Wahlkreisen sein. Interessierte können sich gerne in der Geschäftsstelle der AUF-Partei unter 07021/57148-27 melden.

Bild (von links nach rechts): Alexander Deh, Gerhard Klukas, Helmut Staiger

 

AUF – Partei für Arbeit, Umwelt und Familie in Baden-Württemberg nimmt Landtagswahl 2011 ins Visier

Am letzten September-Wochenende führte der baden-württem-bergische Landesverband der AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie - Christen für Deutschland in Karlsruhe seinen Landesparteitag durch. Er begann am Freitagabend mit einer öffentlichen Veranstaltung, in der der Bundesvorsitzenden Dr. Peter Schneider die Vision der AUF-Partei für Deutschland mit den Schwerpunkten Arbeit, Umwelt und Familie aufzeigte. Am Samstag wagte der katholische Radio- und Fernsehmoderator Michael Ragg eine Bestandsaufnahme des gesellschaftlichen Engagements der Christen in Deutschland. Er ermutigte sie zu gleichermaßen mutiger wie qualifizierter Mitarbeit in der Politik auf der Basis eines christlichen Leitbildes. Als eines der wichtigsten landespolitischen Themen stellte eine frühere Hauptschullehrerin die Situation an dieser Schulart dar und forderte eine individuellere Betreuung der Schüler, frühzeitigere Sprachförderung und eine Aufwertung der Hauptschule. Familienpolitisch ist nach Ansicht der AUF-Partei die Einführung eines steuer- und sozialversicherungspflichtigen Erziehungsgehaltes dringend nötig.

In seinem Vorstandsbericht zeigte der Landesvorsitzende Helmut Staiger die Wahlerfolge bei der Europawahl in den mitgliederstarken Gebieten im Ländle auf und gab die Einweihung der Bundesgeschäftsstelle in Kirchheim/Teck bekannt. Dort ist auch die Landesgeschäftsstelle untergebracht.

Am Nachmittag wurde der Landesvorstand mit dem Arzt Markus Briem (Backnang) und Christoph Scheel aus Weingarten bei Karlsruhe erweitert. Er war bis vor einem Jahr stellvertretender Verwaltungsdirektor eines evangelischen Krankenhauses. Damit gehören dem nunmehr achtköpfigen Landesvorstand Mitglieder aus katholischer und evangelischer Kirche sowie aus Freikirchen an. Im Sommer hatten sich die Mitglieder des Landesverbandes ohne Gegenstimme für die Teilnahme an der Landtagswahl 2011 ausgesprochen. Der stellvertretende Landesvorsitzende Samuel Gebert (Müllheim bei Freiburg) nannte als Teile der Strategie bis zur Landtagswahl die programmatische Arbeit, den Aufbau von Kreisverbänden, die Mitgliederwerbung und öffentliche Veranstaltungen in verschiedenen Regionen des Landes zur Vorstellung der Partei. Nach der Einsetzung der Landesprogrammkommission wurde der erste Teil konkret in der Bildung von sechs Arbeitsgruppen, die in den nächsten Monaten das Wahlprogramm erarbeiten werden. Inhaltlich beschäftigen Sie sich unter anderen mit den Bereichen Familie-Lebensrecht-Bildung-Gesundheit, Wirtschaft und Arbeit, Sicherheit-Polizei-Justiz sowie Umweltschutz-Energie-Verkehr.