1.8.2010 12:02

Umfassende „gesunde Verhältnisse“ braucht die Gesellschaft mehr denn je!

Stuttgart / Kirchheim unter Teck, 22. April 2010. Die gegenwärtig von der evangelischen und katholischen Kirche veranstaltete „Woche für das Leben" steht unter dem Jahresmotto "Gesunde Verhältnisse" und stellt die Frage nach gerechter Verteilung der Ressourcen im Gesundheitssektor.

Der Landesverband Baden-Württemberg der AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie – Christen für Deutschland sieht „gesunde Verhältnisse" im Kontext dieser „Woche für das Leben" insbesondere darin:

  1. Gesunde Familien sind nötig - im umfassenden Sinne! Hier liegt Etliches im Argen. Alles, was der Ermutigung zu Ehe, Familie und Kindern, der Stärkung von Familien dient, verdient massive Unterstützung. Gesunde Familien sind schließlich eine Grundvoraussetzung für eine gesunde Gesellschaft!

  2. „Gesunde Verhältnisse" verlangen auch eine gesunde, altersgerechte Sexualaufklärung, die zuvörderst den Eltern obliegt. Sexualkundeunterricht schon im Kindesalter mit verfrühter Sexualstimulierung verletzt das natürliche Schamgefühl und führt oft zu verfrühter Aufnahme von Sexualkontakten. Die Folgen sind u.a. spätere Promiskuität, Bindungsunfähigkeit und Zunahme von Geschlechtskrank-heiten.

  3. Auf die Nebenwirkungen der „Pille" bezüglich Herzinfarkt, Thrombosen und Schlaganfall wird in der Öffentlichkeit kaum hingewiesen, ebenso, dass die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO im Jahre 2005 die „Pille" als krebserregend hinsichtlich Brust-, Gebärmutterhals- und Leberkrebs eingestuft hat.

  4. Das Problem der vorgeburtlichen Kindstötung dient keinesfalls „gesunden Verhältnissen". Der chirurgische Eingriff, die Abtreibungspille „Mifegyne" und die sogenannte „Pille danach" sind sämtlich mit nicht unerheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden. Das weithin verschwiegene „Post-Abortion-Syndrom" ist ein Massenphänomen und tritt in rund 80% der Fälle nach Abtreibung auf (Pokropp-Hippen). Im Übrigen wird die vorgeburtliche Kindstötung jährlich mit rund 40 Millionen Euro staatlich subventioniert, nicht mitgerechnet die notwendigen Behandlungs-kosten nach Abtreibung.

Diese gesamte Problematik birgt ein hohes Potenzial an „ungesunden Verhältnissen." Hier wahrheitsgemäß aufzuklären und damit gesundheitlichen Schaden abzuwehren, ist dringende Aufgabe des Staates und aller gesellschaftlichen Kräfte. Hier liegen auch erhebliche Reserven zur Senkung der Gesundheitskosten und damit Freistellung von Ressourcen für das gesundheitlich wirklich Notwendige.

Die Partei AUF - Arbeit setzt sich für gesunde Verhältnisse in der Familienpolitik, im Gesundheitswesen und beim Schutz menschlichen Lebens in allen seinen Phasen ein.

AUF wünscht von den veranstaltenden Kirchen, bei der „Woche für das Leben" künftig neben dem Jahresmotto immer auch das Thema des Schutzes ungeborener Kinder aufzugreifen und hier verstärkt werte-bewusstseins-fördernd in die Gesellschaft hineinzuwirken.

 

AUF-Partei: Kuno Gerst und Alexander Deh treten in Kirchheim und Nürtingen als Landtags-Kandidaten an

Zwei Monate nach Kreisverbandsgründung hat die AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie – Christen für Deutschland im Landkreis Esslingen ihre ersten Kandidaten aufgestellt. Für den Wahlkreis Kirchheim tritt der Unternehmer und Leiter der dortigen Ev.-Freikirchlichen Gemeinde, Kuno Gerst, an. Ersatzkandidat ist der parteilose Gemeinderat der Christlichen Initiative Kirchheim (CIK), Hans Kiefer.

Gerst: "Die verlässlichen Maßstäbe der Bibel sind auch für Politiker eine wertvolle Richtlinie. Unser Land braucht Menschen und Politiker, die ihr Amt in Verantwortung vor Gott und den Menschen wahrnehmen, wie es unser Grundgesetz fordert!" Beide wollen sich für längeres gemeinsames Lernen und ein wirkliches „Kinderland Baden-Württemberg" einsetzen, das seinen Namen verdient! Gerst konkret: „Eltern müssen finanziell in die Lage versetzt werden, dass sie ihre Kinder insbesondere in den ersten drei Jahren selber erziehen können." Die AUF-Partei fordert dazu ein steuer- und sozial-versicherungspflichtiges Erziehungsgehalt für alle Erziehenden, das sich in seiner Höhe am durchschnittlichen Bruttogehalt von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern orientiert. Gemeinderat Kiefer ist wichtig: „Ich setze mich für eine gerechte Verteilung der Lasten der Kommunen ein. Das Subsidiaritäts-Prinzip muss gelten: Wer bestellt, soll auch bezahlen."

Im Wahlkreis Nürtingen tritt der 39jährige Netzwerkadministrator Alexander Deh aus dem Stadtteil Reudern an. Der Betriebsratsvorsitzende eines Stuttgarter Unternehmens hatte dreimal bei der Gemeinderatswahl für die Jungen Bürger Nürtingen (JBN) kandidiert. Im Verkehrsbereich will er sich vor Umsetzung von Stuttgart 21 für eine direkte ÖPNV-Anbindung der Räume Kirchheim-Wendlingen-Nürtingen an Filderraum und Messe/Flughafen einsetzen, was für Berufspendler, Messebesucher und Fluggäste sehr wichtig ist. Als dreifacher Vater fordert er eine Aufwertung des Berufsbildes der Erzieherin / des Erziehers als Lehrberuf und mehr Förderung des einzelnen Kindes im Kindergarten, was einen niedrigeren Personalschlüssel voraussetzt. Seinem Ersatzkandidaten Frieder Hopf aus Bissingen ist außerdem der Schutz des ungeborenen Lebens in unserem Land ein Herzensanliegen.

Die Kandidaten wollen sich in beiden Wahlkreisen für eine baldige und schnelle DSL-Verbindung in allen Gemeinden einsetzen, und zwar jeweils für alte und neue Siedlungsgebiete. Der EDV-Fachmann Deh abschließend: „Dieser Teil der Infrastruktur muss heute ohne irgendeinen Zweifel dazu gehören wie Wasser- und Stromanschluss!"

Bilder (von oben): Kuno Gerst, Alexander Deh

AUF – Partei für Arbeit, Umwelt und Familie in Baden-Württemberg – Landesvorstandswahl, Diskussion über Landtagswahlprogramm und erste Kandidatenaufstellung

Kuno Gerst
Kuno Gerst

Am vergangenen Samstag veranstaltete der Landesverband der AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie - Christen für Deutschland seinen Parteitag in Weinstadt (Rems-Murr-Kreis). Turnusmäßig nach zwei Jahren wurde ein neuer Landesvorstand gewählt. In einem gut funktionierenden Team tauschten der Unternehmer Kuno Gerst und der frühere Regionalrat Helmut Staiger (beide Kirchheim/Teck) die Positionen. Gerst ist Landesvorsitzender, Staiger sein erster Stellvertreter. Der technische Angestellte Bogdan Mulec aus Holzgerlingen bei Böblingen wurde zum zweiten Stellvertreter gewählt. Landesschatzmeister ist der Finanzberater Christoph Scheel (Weingarten bei Karlsruhe). Als Beisitzer wurden der Sozialarbeiter Georg Schefczyk (Stockach), der Bürokaufmann Jens Tellbach (Kehl) und der Arzt und frühere Gemeinderat Dr. Andreas Weidling aus Böblingen gewählt. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden die Entwürfe der fünf Bereiche des Landtagswahlprogramms präsentiert. Schwerpunkt der Diskussion bildete die Familien- und Bildungspolitik. Die AUF-Partei plädiert für die Stärkung und finanzielle Unterstützung von Familien und Alleinerziehenden durch Einführung eines Erziehungsgehalts. Der Arzt und Gemeinderat der Christlichen Initiative Backnang, Dr. Lutz Schweizer, unterstrich: „Beim Rechtsanspruch auf Betreuung für die unter 3-jährigen wird von öffentlicher Seite zu sehr auf die staatliche Betreuung in Tagesstätten der Schwerpunkt gesetzt. Da läuft etwas schief. Nicht nur die Bibel, auch wissenschaftliche Studien zeigen, dass der Mensch - besonders bis zum dritten Lebensjahr - zum gesunden Wachstum ein Gegenüber braucht, eine Bindung und eine langfristige, dauerhafte Beziehung." Bei der Bildung ist für die AUF-Partei ein verpflichtender Kindergartenbesuch, die Verlängerung der bisherigen Grundschulzeit auf sechs Jahre und die Wiedereinführung von G9 ein Diskussionsthema. Auch die unverantwortliche Schuldenpolitik, die Infragestellung des Wirtschaftswachstums und die verkaufsoffenen Sonntage im Land standen auf der Tagesordnung. Neben zahlreichen Mitgliedern waren einige Interessenten anwesend, die sehr engagiert mitdiskutierten und sich teilweise noch während der Veranstaltung der Partei anschlossen. Ziel der AUF-Partei ist die Besetzung möglichst vieler Wahlkreise bei der Landtagswahl 2011. ImFebruar war der AUF-Kreisverband Esslingen-Göppingen gegründet worden. Dessen Kreisvorstand beschloss am Dienstag, in den beiden Wahlkreisen Kirchheim und Nürtingen im April die Kadidaten für die Landtagswahl aufzustellen.

AUF-Baden-Württemberg gründet Kreisverband Esslingen-Göppingen

Kirchheim/Teck, 5. Februar 2010

Die AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie – Christen für Deutschland gründet am kommenden Mittwoch, den 10. Februar 2010, um 20 Uhr ihren Kreisverband Esslingen-Göppingen.

Nach einem Kurzreferat des Landesvorsitzenden und früheren Regionalrats Helmut Staiger aus Kirchheim zum Thema „Christ und Politik" wird ein Kreisvorstand gewählt. Anschließend werden die Teilnehmer gemeinsam Ziele und Aktivitäten des Kreisverbands festlegen.

Die Partei erarbeitet derzeit in fünf Arbeitsgruppen ihr Programm zur Landtagswahl.

Ort des Treffens ist die Gaststätte „Deutsches Haus" zwischen Weilheim und Gruibingen, passend an der Kreisgrenze von Göppingen und Esslingen gelegen. Eingeladen sind neben den Parteimitgliedern Christen aller Kirchen und Personen, die sich für das Wohl der Menschen in unserem Lande einsetzen wollen.

Mehr zur AUF-Partei ist auf www.AUF-Partei.de zu finden oder telefonisch unter 07021/57148-27 (AUF-Landesverband Baden-Württemberg) zu erfahren.

 

AUF – Partei für Arbeit, Umwelt und Familie in Baden-Württemberg nimmt Landtagswahl 2011 ins Visier

Karlsruhe, 26. September 2009

Am letzten September-Wochenende führte der baden-württembergische Landesverband der AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie - Christen für Deutschland in Karlsruhe seinen Landesparteitag durch. Er begann am Freitagabend mit einer öffentlichen Veranstaltung, in der der Bundesvorsitzenden Dr. Peter Schneider die Vision der AUF-Partei für Deutschland mit den Schwerpunkten Arbeit, Umwelt und Familie aufzeigte. Am Samstag wagte der katholische Radio- und Fernsehmoderator Michael Ragg eine Bestandsaufnahme des gesellschaftlichen Engagements der Christen in Deutschland. Er ermutigte sie zu gleichermaßen mutiger wie qualifizierter Mitarbeit in der Politik auf der Basis eines christlichen Leitbildes. Als eines der wichtigsten landespolitischen Themen stellte eine frühere Hauptschullehrerin die Situation an dieser Schulart dar und forderte eine individuellere Betreuung der Schüler, frühzeitigere Sprachförderung und eine Aufwertung der Hauptschule. Familienpolitisch ist nach Ansicht der AUF-Partei die Einführung eines steuer- und sozialversicherungspflichtigen Erziehungsgehaltes dringend nötig.

In seinem Vorstandsbericht zeigte der Landesvorsitzende Helmut Staiger die Wahlerfolge bei der Europawahl in den mitgliederstarken Gebieten im Ländle auf und gab die Einweihung der Bundesgeschäftsstelle in Kirchheim/Teck bekannt. Dort ist auch die Landesgeschäftsstelle untergebracht.

Am Nachmittag wurde der Landesvorstand mit dem Arzt Markus Briem (Backnang) und Christoph Scheel aus Weingarten bei Karlsruhe erweitert. Er war bis vor einem Jahr stellvertretender Verwaltungsdirektor eines evangelischen Krankenhauses. Damit gehören dem nunmehr achtköpfigen Landesvorstand Mitglieder aus katholischer und evangelischer Kirche sowie aus Freikirchen an. Im Sommer hatten sich die Mitglieder des Landesverbandes ohne Gegenstimme für die Teilnahme an der Landtagswahl 2011 ausgesprochen. Der stellvertretende Landesvorsitzende Samuel Gebert (Müllheim bei Freiburg) nannte als Teile der Strategie bis zur Landtagswahl die programmatische Arbeit, den Aufbau von Kreisverbänden, die Mitgliederwerbung und öffentliche Veranstaltungen in verschiedenen Regionen des Landes zur Vorstellung der Partei. Nach der Einsetzung der Landesprogrammkommission wurde der erste Teil konkret in der Bildung von sechs Arbeitsgruppen, die in den nächsten Monaten das Wahlprogramm erarbeiten werden. Inhaltlich beschäftigen sie sich unter anderen mit den Bereichen Familie-Lebensrecht-Bildung-Gesundheit, Wirtschaft und Arbeit, Sicherheit-Polizei-Justiz sowie Umweltschutz-Energie-Verkehr.

 

Landesparteitag / Antritt Landtagswahl 2011 / Öffentliche Veranstaltung in Karlsruhe

Die AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie - Christen für Deutschland führt am kommenden Samstag 26.09.2009 in Karlsruhe ihren Landesparteitag durch. Im Vordergrund steht die Landtagswahl 2011, zu der die Partei flächendeckend antreten möchte.

Neben der Schaffung einer Landesprogrammkommission wird es um die Programmatik und die Strategie gehen. Eine Hauptschullehrerin wird ihr Konzept „Zukunftsfähige Hauptschule" darstellen.

Herzlich lädt der Landesverband, der im Mai 2008 gegründet wurde, alle Interessierten zu einer Vortragsveranstaltung am Freitagabend um 20 Uhr ein. Der AUF-Bundesvorsitzende Dr. Peter Schneider wird zwei Tage vor der Bundestagswahl der Öffentlichkeit seine Partei vorstellen unter dem Thema „Arbeit, Umwelt, Familie – die AUF-Vision für Deutschland".

Ort der Veranstaltung ist das Christliche Zentrum Karlsruhe (CZK) in der Liststr.22.

 

Pressemitteilung des AUF-Landesverbands Baden-Württemberg zur aktuellen Diskussion um die Atomenergie

Atomkraftwerk
Bild: B.Boscolo/pixelio.de

Nach Angaben der Bundesregierung wurden im Jahr 2007 etwa 11% des gesamten Energiebedarfs in Deutschland aus Kernenergie gedeckt. Die AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie steht dafür, durch Energieeinsparung, mehr Energieeffizienz und stärkeren Einsatz alternativer Energien die deutschen Atomkraftwerke innerhalb von drei Jahren zu ersetzen.

Landesvorsitzender Helmut Staiger: „Wann setzt sich die Bundesregierung dafür ein, dass die Bürger beispielsweise durch eine breit angelegte Kampagne darüber informiert werden, dass allein der Verzicht auf den Standby-Betrieb von Geräten zwei Atomkraftwerke überflüssig macht?" Neben möglichst breiter Stromerzeugung durch Photovoltaik müsse die Windkraft konsequent genutzt werden. „Wie lange noch ist Baden-Württemberg beispielsweise fast Schlusslicht beim Anteil der Windenergie am Stromverbrauch, angeblich aus Gründen des Landschaftsbildes?" Ein anderer Bereich sei die Biomasse. Die AUF-Partei frage sich, wann zukunftsweisende Technologien gefördert und in der Breite zum Einsatz kämen, die Stallmist, Grünabfall und Lebensmittelreste nutzen zur Erzeugung von Strom, Heizenergie und Biogas. Ziel der Politik müsse mehr dezentrale Energieproduktion sein. Klassisches Beispiel dafür sei Schönau, wo die Bürger des 2400-Seelen-Dorfes im Kreis Lörrach zunächst das Stromnetz übernahmen, dann ihren Strom teilweise selber erzeugten und heute von Photovoltaik-, Wind- und Wasserkraftanlagen erzeugten Strom aufkaufen und an ihre Bürger und inzwischen 85 000 deutsche Haushalte und Firmen verkauften.

Die AUF-Partei ruft die Verbraucher auf, beim Ausstieg aus der Atomenergie selber mitzuwirken, indem sie jetzt zu Ökostromanbietern wechseln. Gerade der große Stromerzeuger im Südwesten, der die Atommeiler Neckarwestheim und Philippsburg betreibe, müsse spüren, dass die Zukunft der Stromproduktion weder bei Atom- noch bei Kohlekraftwerken liege. Das Ländle muss sich rasch davon verabschieden, dass hier knapp 50% des Stroms aus riskanten Atomkraftwerken stamme (Bund: 22%). Staiger zur Atomkraft an sich: „Atomenergie ist eine Energie, die der Mensch nicht beherrschen kann." Deshalb könne es nicht sein, dass der letzte deutsche Atommeiler, der abgeschaltet wird, Neckarwestheim II im Jahr 2021 sei. Staiger abschließend: „Baden-Württemberg darf nicht nur beim Export von Maschinen spitze sein, sondern auch bei zukunftsweisender regenerativer Energie."

 

Europawahl: AUF Baden-Württemberg sagt DANKE!

Mehr als 7.300 Wählerinnen und Wähler haben uns bei der Europawahl am 7. Juni bei unserem ersten Wahlantritt als AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie ihre Stimme gegeben. Damit haben wir am stärksten zum bundesweiten Wahlergebnis beigetragen.

Wir möchten uns dafür – auch im Namen unsrer Kandidaten Dieter Burr und Kuno Gerst - ganz herzlich bedanken. Diese Wahl war für uns in Baden-Württemberg die erste Möglichkeit in eine breitere Öffentlichkeit zu gehen und uns bekannt zu machen. Der nächste Schritt, den wir gerne in Angriff nehmen möchten, ist die Landtagswahl im Frühjahr 2011.

Helmut Staiger, AUF-Landesvorsitzender Baden-Württemberg

 

Weissacher Unternehmer ist Spitzenkandidat der AUF-Partei bei der Europawahl

Dieter Burr

Dieter Burr, erfolgreicher Mittelständler aus Weissach, führt die Liste der Europawahl-Kandidaten der AUF-Partei (Partei für Arbeit, Umwelt und Familie - Christen für Deutschland) an. In der im letzten Jahr gegründeten AUF-Partei haben sich Christen mit unterschiedlicher parteipolitischer Herkunft und bislang parteilose Christen zusammengeschlossen. Sie will christliche Werte konsequent und kompetent in die politische Willensbildung hineintragen.

Obwohl die AUF-Partei das erste Mal überhaupt bei der kommenden Europawahl antritt, hat sie jetzt schon einige Erfolge zu verzeichnen. Prominente Christinnen und Christen, wie Eva Herman, Gabriele Kuby oder Christa Meves und viele mehr unterstützen die AUF-Partei. Auch die gesamteuropäische Partei „Libertas" des irischen Unternehmers Declan Ganley, die sich erfolgreich für das Irische „Nein" gegen den Lissabon-Vertrag eingesetzt hat, unterstützt die AUF-Partei bei der Europawahl. AUF-Mitglieder sind bereits in Kommunalparlamenten aktiv, wie etwa der Landesvorsitzende Helmut Staiger, der Mitglied der Regionalversammlung Stuttgart ist.

AUF ist nicht gegen einen Europäischen Staatenbund, will aber die Souveränität der deutschen Demokratie gegenüber der Europäischen Union erhalten und wo nötig wiederherstellen. Bereits heute kommen etwa 80 % der neuen Gesetze von der EU.

Bei einer Veranstaltung in der Weissacher „Strickfabrik" (Ortsausgang Richtung Heimerdingen) wird Burr näher auf den Lissabon-Vertrag eingehen und anhand von Gleichstellungsrichtlinie und Dienstleistungsrichtlinie seine politische Haltung deutlich machen. Sie findet am kommenden Freitag um 19 Uhr statt. Nach einer Vorstellung der AUF-Partei durch den Landesvorsitzenden Helmut Staiger wird Dieter Burr die genannten Themen beleuchten und danach mit den Zuhörern ins Gespräch kommen.

Pressemitteilung als  -> PDF-Download

 

Leserbrief zur Umweltpolitik im Land vom 16.02.2009

Umfassend ökologische Politik ist nötiger denn je. Schön ist es, dass die CDU zumindest nach und nach erkennt, dass wir auch die Windenergie brauchen, und zwar den neuesten Stand der Technik. Bedauerlich ist, dass sie und ihr Stuttgarter Koalitionspartner dennoch an der Atomkraft festhalten, die bei konsequentem Handeln innerhalb weniger Jahre unnötig wäre. Bedingung dafür ist, dass Energie viel mehr als bisher dezentral erzeugt wird. Außerdem müssten Politiker aller Couleur aus den Führungsgremien der vier großen Energieerzeuger in Deutschland rausgehen, sodass diese vier keine Vorteile im Markt mehr haben. Der zweite Bereich ist die endlich politisch umzusetzende vielgerühmte Energieeffizienz. Drittens ist im Blick auf die erneuerbaren Energien die Frage zu stellen was uns lieber ist, das leicht getrübte Landschaftsbild durch Windkrafträder und Solarkollektoren oder die Abhängigkeit von gefährlicher Atomstrahlung, von teurer werdendem Öl und von der Laune der russischen Gaslieferanten. Beim Flächenverbrauch reicht es nicht, wenn die Regierungsfraktionen im Land immer wieder den Willen zur Reduzierung betonen. Hier sind Taten gefragt: Wenn klopft der zuständige Wirtschaftsminister den Regionalverbänden endlich auf die Finger, wenn viele von ihnen freie Flächen fast beliebig zur Bebauung freigeben, während die Region Stuttgart hier restriktiv vorgeht und Grünflächen zum Atmen der Luft und zum Erhalt der Schöpfung schont? Die Kommunen hier anzuhalten Fläche zu sparen ist in Sachen Baulückennutzung sinnvoll, macht aber sonst wenig Sinn, denn solange die Gewerbesteuer einen guten Teil der kommunalen Haushalte ausmacht ist dies den Städten und Gemeinden nicht zu verdenken. Nachhaltigkeit im Sinne der AUF-Partei „So leben, wie es uns zusteht“ ist mehr denn je gefragt.

Helmut Staiger, Kirchheim
Landesverband der AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie

 

Gründung des Landesverbandes Baden-Württemberg der AUF

Am Samstag, den 24.05.2008, wurde in Kirchheim unter Teck der Landesverband Baden-Württemberg der AUF-Partei gegründet.

Der Pressebericht kann hier heruntergeladen werden.